Studienblog

Liebestests

Was sagt die Persönlichkeit über Liebe aus?

Respond

Liebe im Zusammenhang mit der Persönlichkeit wurde bereits in vielen Studien erforscht. Zahlreiche Effekte der Persönlichkeit auf „Liebesvariablen" konnten gefunden werden. „Liebesvariablen" sind zum Beispiel die Beziehungsdauer, der Grad der Intimität, die Bindungsstärke, die Leidenschaft, die Beziehungszufriedenheit oder die Scheidungsrate. So steht ein hoher Wert in der Persönlichkeitsdimension Neurotizismus im Zusammenhang mit einer kürzeren Beziehungsdauer, was eher ungünstig für die Liebe ist. Hohe Werte in der Dimension Verträglichkeit hingegen befördern eine hohe Beziehungszufriedenheit, dies ist der Liebe zuträglich. Dieser Beitrag stellt eine Sammlung von gefundenen Zusammenhängen zwischen der Persönlichkeit und den „Liebesvariablen" dar. Je nach eigener Persönlichkeit gibt der Beitrag Aufschluss darüber, zu welchen Liebesproblemen die eigene Persönlichkeit neigt. Für alle mit Partner ist außerdem unser Liebestest für Paare interessant. Persönlichkeit definieren wir hierbei dem Big-Five Konzept folgend. Alles über das Big-Five Konzept und unseren Persönlichkeitstest, dem IPIP-D-120 findet ihr hier

Was ist eigentlich Liebe und ist ein Liebestest sinnvoll?

In der Psychologie existieren viele Theorien zur Liebe. Die zwei Dominantesten sind allerdings die Theorie der sechs Liebestile von John Alan Lee und die Dreieckstheorie der Liebe von Robert Sternberg (Ahmetoglu, Swami & Chamorro-Premuzic, 2010). Theorien sind da, um sie zu beweisen, bzw. um sie zu falsifizieren. Die Dreieckstheorie der Liebe schlägt sich hierbei um einiges besser, weshalb wir uns auf diese beschränken werden in diesem Beitrag (Ahmetoglu et al., 2010).

Die Dreieckstheorie der Liebe

Laut der Dreieckstheorie besteht Liebe aus drei Dimensionen. Bindung (Commitment), Vertrautheit/Intimität (Intimicy) und Leidenschaft (Passion). Liebesbeziehungen sind innerhalb dieser drei Dimensionen einschätzbar (The Love Mulitverse, 2020). Wessen Beziehung vor allem hohe Werte in der Dimension Leidenschaft und niedrige in den anderen Dimensionen erreicht, der befindet sich wahrscheinlich in der Phase der Verliebtheit. Laut der Dreieckstheorie ändert sich in einer Beziehung allerdings die Art der Liebe. So hält bekannter Maßen der Zustand der Verliebtheit nicht ewig an. Im besten Falle weicht die Verliebtheit einer Mischung aus allen drei Dimensionen. Es läge also eine erhöhte Bindung, Vertrautheit/Intimität und Leidenschaft vor.

Respond

Arten der Liebe bzw. der Beziehung

Es existieren allerdings auch andere Kombinationsmöglichkeiten in diesem Modell. Wer "gefriendzoned" wurde, bei dem liegt zumindest für die eine Person eine Beziehung mit erhöhter Vertrautheit/Intimität und erhöhter Bindung vor. Man spricht auch von einer kameradschaftlichen Liebe. Leidenschaft, das Romantische also, fehlt. Eine Liebe dieser Art findet man auch oft unter Eheleuten, die bereits seit vielen Jahren zusammenleben. Die Leidenschaft und körperliche Anziehung sind zwar zu großen Teilen vergangen, der andere stellt allerdings immer noch den besten Freund dar und man hat keinerlei Interesse an einer Trennung. Die „vollkommene" Liebe mache eine ähnliche Ausprägungsstärke in allen drei Dimensionen aus (The Love Mulitverse, 2020). In einem solchen Fall ist man gegenseitig sein bester Freund und empfindet außerdem eine hohe Leidenschaft füreinander. Gewissermaßen liegt diese Form der Liebe dann vor, wenn man mit seinem besten Freund Sex haben möchte und dieser Wunsch auch nach vielen Jahren der engen Freundschaft nicht versiegt. Wer sich für die Dreieckstheorie der Liebe interessiert kann hier auf der Webseite des Autors mehr Infos finden.

"Harte" Liebesvariablen

Während die Dreieckstheorie der Liebe eher beschreibt, wie eine Liebe gelebt wird, existieren auch andere, „harte" Maße. Die Beziehungsdauer, die Beziehungszufriedenheit oder die Scheidungsrate. Wir fassen sowohl die Dimensionen der Dreieckstheorie als auch diese Maße zusammen als „Liebesvariable", erheben allerdings nicht den Anspruch, die Liebe in ihrem Facettenreichtum vollständig abzubilden.

Über die Sinnhaftigkeit von Liebestests

Ob Liebestests sinnvoll sind, kann man nicht eindeutig beantworten. Zu allererst sollte der Liebestest auf einer wissenschaftlichen Grundlage basieren. Die meisten Tests im Internet scheitern bereits an dieser Hürde. Außerdem stellt sich natürlich immer die Frage, was genau getestet wird. Würde man seine Liebe anhand der Dreieckstheorie testen lassen, kann es sein, dass man eine Antwort erhält, die nur für die aktuelle Liebesphase gilt. Wer relativ frisch zusammen ist, der wird sich wahrscheinlich in der Verliebtheitsphase befinden. Daraus kann man allerdings nicht viel ableiten, schließlich verabschiedet sich diese Phase in der Regel relativ schnell. Ein solcher Test würde sich also frühestens nach Abschluss der Verliebtheitsphase lohnen. Dann jedoch kann er helfen, potenzielle Problemfelder zu identifizieren. Wessen Beziehung z.B. sehr viel Leidenschaft und Vertrautheit ausmacht, jedoch nur eine geringe Bindung, der ist zwar an sich glücklich mit seiner Beziehung, allerdings möchte er sich nicht festlegen, was langfristig zu Problemen führen wird. Der Liebestest für Paare auf deinetests.de basiert auf der Persönlichkeit. Diese verändert sich nur wenig über die Lebenszeit und bleibt unbeeinflusst von den Liebesphasen. Er ist also sinnvoll, noch bevor man eine Person überhaupt kennengelernt hat. Allerdings wird er nicht verraten können, wo in der Beziehung Stolperfallen zu finden sind, an denen die Beziehung scheitern könnte.

Die Persönlichkeit und die Liebe

Das sich ähnliche Persönlichkeiten anziehen, haben wir bereits in einem anderen Beitrag besprochen. Auch unser Liebestest für Paare basiert auf der Persönlichkeitsähnlichkeit. Allerdings weiß man heute, dass bestimmte Persönlichkeitsausprägungen dazu neigen, ähnliche Liebeserfahrungen zu machen. Die Persönlichkeit hat also Einfluss darauf, wenn man toll findet und auch darauf, wie die besagten „Liebesvariablen" ausfallen.

Die Persönlichkeitsdimension Neurotizismus

Neurotizismus weist Zusammenhängen mit unterschiedlichen „Liebesvariablen" auf. Im Allgemeinen ist ein hoher Wert in dieser Persönlichkeitsdimension nicht zuträglich für die Liebe. Die Beziehungsdauer ist meist kürzer bei entsprechenden Personen. Hierbei reicht es, wenn nur einer aus der Paarbeziehung einen hohen Werte in Neurotizismus erreicht. Auch die Scheidungsrate erhöht sich mit dem Grad der Ausprägung, allerdings bei Männern in geringeren Maßen. Zu guter Letzt leidet außerdem die Beziehungszufriedenheit unter den hohen Werten (Barelds, 2005; Cate, Levin & Richmond, 2002; Davila, Karney, Hall & Bradbury, 2003; Heaven, Smith, Prabhakar, Abraham & Mete, 2006; Karney & Bradbury, 1997; Kelly & Conley, 1987; Shaver & Brennan, 1992; Watson, Hubbard & Wiese, 2000).

Ein Zusammenhang zwischen Neurotizismus und einer Dimension der Dreieckstheorie konnte bisher nicht gefunden werden. Die Beziehungsqualität nimmt also ab, je stärker die neurotizistische Ausprägung ist, ein Einfluss auf die Beziehungsphase/Beziehungsart hingegen, scheint nicht zu bestehen. Wer in unserem Liebestest hohe Werte in dieser Dimension erreicht, bei dem würde man allerdings auf Basis der Studienlage eher kurze Beziehungen vermuten.

Die Persönlichkeitsdimension Extraversion

Die Befunde für Extraversion sind weniger einheitlich als bei Neurotizismus. So ist Extraversion mit Beziehungszufriedenheit assoziiert, allerdings scheint dies vor allem für Frauen zu gelten (Bentler & Newcomb, 1978). Bei Männer existieren einerseits Hinweise, dass Männer mit hohen Extraversionswerten häufiger unzufrieden mit ihrer Beziehung sind und die Scheidungsrate höher ist (Eysenck, 1980). Andererseits kommen andere Studien bezüglich Männer auf das gleiche Ergebnis wie bei Frauen.

Extraversion ist darüber hinaus mit der Dimension Leidenschaft der Dreieckstheorie assoziiert. Extravertierte neigen also eher dazu, einen großen leidenschaftlichen Anteil in ihrer Beziehung zu haben. Ihre Beziehungen kennzeichnen also häufiger eine hohe Verliebtheit bzw. diese Beziehungsphase hält länger bei ihnen an. Eine hohe Leidenschaftlichkeit ist wiederum mit einer kurzen Beziehungsdauer assoziiert. Zu viel Leidenschaft ist also ebenfalls nicht förderlich für die Liebe

Man vermutet, dass extravertierte Personen hohe Leidenschaftswerte erreichen, da sie sehr kommunikativ sind und ihre Empfindungen entsprechend besser äußern können. Wer in unserem Liebestest hohe Werte in dieser Dimension erreicht, der wird kein Problem haben, seine Liebe mit romantische Gesten oder Liebesgeständnisse zu kommunizieren.

Die Persönlichkeitsdimension Offenheit für Erfahrung

Offenheit für Erfahrung ist nur zu geringen Maßen mit den „Liebesvariablen" korreliert. Man nimmt an, dass sich eine hohe Ausprägung in dieser Persönlichkeitsdimension negativ auf die Beziehungszufriedenheit und Beziehungslänge auswirkt (Karney & Bradbury, 1995; Shaver & Brennan, 1992). Die Befunde sind hierbei allerdings nicht so zahlreich wie bei den anderen Persönlichkeitsdimensionen und es ist außerdem kein Zusammenhang zu den Dimensionen der Dreiecktheorie bekannt.

Interessant hierbei ist, dass dieser Dimension eine wichtige Rolle bei der Paarähnlichkeit zukommt. Je ähnlicher Paare, desto höher ist die Beziehungslänge und auch Beziehungsdauer. Ähnlichkeiten in der Dimension Offenheit für Erfahrung sind hierbei die wichtigsten von allen fünf Persönlichkeitsdimensionen. Das bedeutet, dass der Grad der Ähnlichkeit eines Paares in der Dimension Offenheit für Erfahrung der einflussreichste ist, wenn man anhand der Persönlichkeit die Beziehungszufriedenheit und Beziehungslänger vorhersagen möchte (mehr zum Thema Paarähnlichkeit findest du hier. Die Ähnlichkeit eines Paares in der Dimension Offenheit für Erfahrung wird bei unserem Liebestest für Paare ebenfalls ausgerechnet.

Es scheint also, dass, obwohl der Ausprägungsgrad in dieser Dimension eher wenig Einfluss darauf nimmt, welche Art der Beziehung laut Dreieckstheorie vorliegt, es wichtig ist, dass man in dieser Dimension seinem Partner stärker ähnelt.

Die Persönlichkeitsdimension Verträglichkeit

Die Dimension Verträglichkeit steht mit den meisten Liebesvariablen in Zusammenhang. Verträgliche Menschen erleben eher eine hohe Beziehungszufriedenheit, eine hohe Ehestabilität und sie erleben öfter freundschaftliche Liebe (Karney & Bradbury, 1995; Kelly & Conley, 1987; Kwan, Bond & Singelis, 1997). Außerdem ist diese Persönlichkeitsdimension mit allen Dimensionen der Dreieckstheorie assoziiert. Verträgliche Menschen erleben also öfter Beziehungen, da die drei Dimensionen der Liebestheorie gleichstark ausgeprägt sind. Solltest du im Liebestest hohe Verträglichkeitswerte erhalten, bedeutet dies, dass du häufiger als andere Menschen in Beziehungen die „vollkommene" Liebe erlebst.

Das hohe Werte in der Persönlichkeitsdimension Verträglichkeit besonders stark Einfluss auf die Liebeserfahrung nehmen, ist wohl auf die Bedeutung der Dimension bei der Formung von Beziehungen und Freundschaften zurückzuführen. Verträgliche Menschen sind besonders kooperativ und hilfsbereit. Sie bilden allgemein schnell Freundschaften und versuchen positiven Kontakt mit Menschen aufzubauen. Sie sind also sehr umgänglich. Es könnte sein, dass sie daher weniger Probleme haben, Liebesbeziehungen aufzubauen. Selbst wenn es zum Konflikt kommen sollte, nutzen verträgliche Personen eher konstruktive, versöhnliche Strategien. So korreliert Verträglichkeit negativ mit verletzenden Partnerinteraktionen. Das bedeutet, je Verträglicher, desto seltener zeigt die entsprechende Person Verhalten, welches den Partner verletzt.

Die Persönlichkeitsdimension Gewissenhaftigkeit

Die Studiengrundlage zur Wirkung von Gewissenhaftigkeit auf die „Liebesvariablen" beinhaltet ein Detail, welches sich wohl zu einem humorvollen Kommentar über die Beziehung zwischen Mann und Frau eignet.

Es zeigt sich nämlich, dass eine hohe Gewissenhaftigkeit im Zusammenhang mit hoher Beziehungszufriedenheit sowie hoher Beziehungsstabilität steht (Karney & Bradbury, 1995; Kwan, Bond & Singelis, 1997). Eine Studie allerdings hat sich die Zusammenhänge etwas genauer angeschaut und auch die Facetten der Dimension Gewissenhaftigkeit geprüft. Hierzu muss man wissen, dass jede Persönlichkeitsdimension des Big-Five Konzeptes zusätzlich 6 Subdimensionen, auch Facetten genannt, beinhaltet. Auch bei unserem Liebestest werden die Facetten pro Dimensionen ausgewertet. Diese Analyse schien erst gar keine Überraschungen zu beinhalten. Die Facetten stehen genauso im Zusammenhang mit Beziehungszufriedenheit und Beziehungsstabilität wie die gesamte Dimension. Eine Facette allerdings, steht im Widerspruch zu dem Gruppenbild und dies auch nur unter bestimmten Voraussetzungen.

Für Männern, die für die Facette „Ordnungsbedürfnis", hohe Werte erhalten, existiert ein positiver Zusammenhang mit der Scheidungsrate (Newcomb & Bentler 1981). Bei Männern, die selbst sehr sauber und ordentlich sind, kommt es also öfter zu Scheidungen. Wie es zu diesem Zusammenhang kommt, kann nur gemutmaßt werden. Es könnte allerdings sein, dass Frauen, obwohl sie sich durchaus darüber beschweren, dass Männer nicht beim Ordnunghalten mithelfen, eigentlich gar nicht Männer wollen, die ordentlich sind. Vielleicht werden ordentliche Männer als unmännlich wahrgenommen oder Frauen fühlen sich ihrer Rolle beklaut. Dies sind allerdings, wie gesagt, nur Vermutungen.

Es existiert außerdem ein positiver Zusammenhang zwischen Gewissenhaftigkeit und den Dimensionen Bindung und Vertrautheit der Dreieckstheorie. Gewissenhafte Menschen legen sich also eher fest, ob sie mit einer Person eine Beziehung haben wollen und stellen eine höhere Vertrautheit bzw. Intimität mit der jeweiligen Person her (Ahmetoglu, Swami & Chamorro-Premuzic, 2010).

Im Gegensatz zur Dimension Leidenschaft verlangt ein höherer Wert für die Dimensionen Bindung und Vertrautheit „Arbeit". Während Leidenschaft bereits alleine aufgrund der körperlichen Attraktivität auf einen Blick entstehen kann, muss für die anderen Dimensionen Zeit und Aufwand aufgebracht werden. Gewissenhafte Personen gelten im Arbeitskontext als motivierte und zuverlässige Arbeiter. Man vermutet, dass diese Eigenschaften auch auf eine Liebesbeziehung angewendet werden kann. Sie arbeiten ausdauernd und problemorientiert an der Beziehung und lassen Konflikte weniger schnell eskalieren (Ahmetoglu et al., 2010).

Fazit – Die Persönlichkeit und Liebesvariablen

Es zeigt sich, dass die Persönlichkeit auf unterschiedliche Weise verschiedene „Liebesvariablen" beeinflusst. Es ist zu vermuten, dass bestimmte Persönlichkeitsausprägungen nicht vorteilhaft für den Beginn und die Entwicklung einer Beziehung sind, unabhängig davon, ob freundschaftliche oder romantische Beziehung. An erster Stelle ist hier eine geringe Ausprägung in der Persönlichkeitsdimension Verträglichkeit zu nennen. Unverträgliche Menschen werden als eher unfreundlich und unsympathisch empfunden. Insofern verwundert der Befund wenig. Auch eine hohe Ausprägung in Neurotizismus ist der Liebe nicht zuträglich. Neurotizismus, also psychische Instabilität, führt zu geringer Beziehungsstabilität und Beziehungszufriedenheit. Besonders stark Extravertierte neigen zu besonders leidenschaftlichen Beziehungen, was einerseits die Beziehungszufriedenheit erhöht, andererseits ist Leidenschaft mit kürzerer Beziehungsdauer assoziiert. Hier liegen also gemischte Befunde vor. Zu guter Letzt ist eine geringe Gewissenhaftigkeit nicht förderlich für die Liebe. Gewissenhafte Personen arbeiten an ihren Beziehungen. Investieren also Zeit und Arbeit. Nicht gewissenhafte Personen investieren ehe wenig Arbeit. Welche Persönlichkeit du hast, kannst du ganz einfach herausfinden, indem du unseren Persönlichkeitstest machst oder aber unseren Liebestest für Paare. Dieser berechnet außerdem die Ähnlichkeit deiner Persönlichkeit zu der deines Partners.

Literaturverzeichnis

Ahmetoglu, G., Swami, V. & Chamorro-Premuzic, T. (2010). The relationship between dimensions of love, personality, and relationship length. Archives of sexual behavior, 39 (5), 1181–1190.

Barelds, D. P. H. (2005). Self and partner personality in intimate relationships. European Journal of Personality: Published for the European Association of Personality Psychology, 19 (6), 501–518.

Bentler, P. M. & Newcomb, M. D. (1978). Longitudinal study of marital success and failure. Journal of Consulting and Clinical Psychology, 46 (5), 1053.

Cate, R. M., Levin, L. A. & Richmond, L. S. (2002). Premarital relationship stability. A review of recent research. Journal of Social and Personal Relationships, 19 (2), 261–284.

Davila, J., Karney, B. R., Hall, T. W. & Bradbury, T. N. (2003). Depressive symptoms and marital satisfaction. Within-subject associations and the moderating effects of gender and neuroticism. Journal of Family Psychology, 17 (4), 557.

Eysenck, H. J. (1980). Personality, marital satisfaction, and divorce. Psychological Reports, 47 (3_suppl), 1235–1238.

Heaven, P. C. L., Smith, L., Prabhakar, S. M., Abraham, J. & Mete, M. E. (2006). Personality and conflict communication patterns in cohabiting couples. Journal of Research in Personality, 40 (5), 829–840.

Karney, B. R. & Bradbury, T. N. (1995). The longitudinal course of marital quality and stability. A review of theory, methods, and research. Psychological bulletin, 118 (1), 3.

Karney, B. R. & Bradbury, T. N. (1997). Neuroticism, marital interaction, and the trajectory of marital satisfaction. Journal of personality and social psychology, 72 (5), 1075.

Kelly, E. L. & Conley, J. J. (1987). Personality and compatibility. A prospective analysis of marital stability and marital satisfaction. Journal of personality and social psychology, 52 (1), 27.

Kwan, V. S. Y., Bond, M. H. & Singelis, T. M. (1997). Pancultural explanations for life satisfaction. Adding relationship harmony to self-esteem. Journal of personality and social psychology, 73 (5), 1038.

Newcomb, M. D., & Bentler, P. M. (1981). Marital breakdown. In S. Duck & R. Gilmour (Eds.), Personal relationships 3: personal relationships in disorder (pp. 57–94). New York: Academic Press.

Shaver, P. R. & Brennan, K. A. (1992). Attachment styles and the" Big Five" personality traits. Their connections with each other and with romantic relationship outcomes. Personality and Social Psychology Bulletin, 18 (5), 536–545.

The Love Mulitverse (2020). The Love Profile. Three Components That Matter in Ervery Relationship.

Watson, D., Hubbard, B. & Wiese, D. (2000). General traits of personality and affectivity as predictors of satisfaction in intimate relationships. Evidence from self‐and partner‐ratings. Journal of personality, 68 (3), 413–449.