Big Five Persönlichkeitstest - IPIP-D-120

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Der IPIP-D-120 Persönlichkeitstest misst insgesamt 35 Persönlichkeitseigenschaften, von denen 5 die Big-Five (Big 5) Persönlichkeitsdimensionen repräsentieren. Mit deiner Telinahme hilfst du mit, die Persönlichkeitseinschätzung zu verbessern!
Der Persönlichkeitstest wurde professionell valdidiert. Weite Infos zur Validierung findest du hier.
Da unser Interesse der Erforschung von Zusammenhängen zwischen der Persönlichkeit und weiteren Faktoren gilt, können auch weitere Messinstrumente teil der Befragung sein.

Mehr Infos über Big Five Persönlichkeitstests und Persönlichkeitstestung allgemein findest du hier.

Der Test

Beispiel-frage Ich habe die Infos verstanden.

Bevor es los geht - Teilnahmebedingungen

Vielen Dank, dass du an dieser persönlichkeitspsychologischen Studie teilnehmen willst. Mit deiner Teilnahme hilfst du bei der Entwicklung eines kostenlosen, qualitativ hochwertigen Persönlichkeitstests. Außerdem hilfst du, weitere persönlichkeitspsychologische sowie marktpsychologische Zusammenhänge zu erforschen und neue Testinstrumente zu entwickeln.

Mit Hinblick auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sei an dieser Stelle direkt darauf hingewiesen, dass du dich mit der Teilnahme an dieser Studie damit einverstanden erklärst, dass personenbezogene Daten von dir gespeichert und ausgewertet werden. Welche Daten hierbei erhoben und ausgewertet werden, kannst du unter Datenschutz genau nachlesen. Mit der Teilnahme an dieser Studie erklärst du dich außerdem damit einverstanden, dass auch Cookies zum Zweck der marktpsychologischen Auswertung eingesetzt werden können. Darüber hinaus versicherst du hiermit mindestens 16 Jahre alt zu sein.

Weitere Bedinungen

Durch die Teilnahme an dieser Studie entsteht für dich keinerlei Risiko, sie ist freiwillig und kann jederzeit abgebrochen werden! Deine Antworten und Daten werden alle anonymisiert gespeichert und ausgewertet. Alleine durch deinen Code (siehe unten) sind deine Daten identifizierbar. Möchtest du, dass deine Daten nicht mehr verwendet werden, so musst du deinen Code angeben, da dein Datensatz ansonsten nicht identifizierbar ist. Vermerke deinen Code also bitte sorgfältig. Neben dem Persönlichkeitstest können auch weitere Messungen vorgenommen werden, die mit dem Persönlichkeitstestergebnis in Beziehung gestellt werden. Darüber hinaus hat der hier zu absolvierende Persönlichkeitstest nicht den Anspruch deine Persönlichkeit fehlerfrei darzustellen.

Einverständnis zur anonymen Rohwertdatenveröffentlichung

Weitere Infos

Zwecks besserer Transparenz und Nachvollziehbarkeit der hier ermittelten Testeigenschaften würden wir gerne die Rohwertdaten dieser Studie veröffentlichen. Bei Rohwertdaten würde dein konkretes Testergebnis für Dritte einsehbar sein. Allerdings sind deine Testwerte hierbei in keiner Weise auf dich als Person zurückzuführen. Die Daten sind weiterhin anonym!

Dein Code

Dein persönlicher Code ist erforderlich, damit, auf deine Anfrage hin, deine Daten gefunden und gelöscht werden können. Du solltest daher den Code notieren oder einen Screenshot anfertigen.

Dein Code lautet: 1005f078750e0d53

Ich bin

Ich bin

Jahre alt.

Falls du Fragen zu dieser Studie haben solltest, kannst du diese an folgende Email-Adresse senden: kontakt@deinetests.de

Big Five Persönlichkeitstests

Unter den vielen Persönlichkeitstests, die man ablegen kann, stechen die Big Five Persönlichkeitstests prinzipiell heraus. Nur das Big 5 Konzept wurde in so vielen Ländern und Kulturen erfolgreich validiert.

Der Name Big Five ist auf die 5 Hauptdimensionen des Konzepts zurückzuführen. Diese lauten Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrung, Verträglichkeit und Gewissenhaftigkeit. Im Englischen ergibt sich hier das Akronym OCEAN, weshalb Big Five Persönlichkeitstests auch als OCEAN-Persönlichkeitstests bekannt sind. Neben den Hauptdimensionen werden außerdem 30 Facetten oder Subdimensionen differenziert. Alle Dimensionen sowie eine ausführliche Bedeutungserklärung findest du hier oder aber nach Abschluss unseres OCEAN-Persönlichkeitstests mit deinem Persönlichkeitsergebnis.

Big 5 Persönlichkeitstests messen deine Persönlichkeit auf einer kontinuierlichen Skala. Das heißt, du wirst keinem Typen zugeordnet, sondern die Stärke der Ausprägung innerhalb einer Dimension wird berechnet, dabei kann jeder Wert zwischen 0 und 100 % erreicht werden. Je stärker der Ausprägungsgrad, desto häufiger zeigst du Verhaltensweisen, die typische für die jeweilige Persönlichkeitsdimension sind.

Validieren bedeutet im wissenschaftlichen Kontext, dass geprüft wurde, ob etwas misst, was es messen soll. Scheinbar banal, allerdings scheitern die meisten Persönlichkeitstests bereits an dieser Hürde. Außerdem existiert neben den Big Five kein anderes Persönlichkeitskonzept, zu dem so viel geforscht wurde und immer noch geforscht wird. Man konnte sogar herausfinden, dass bestimmte Persönlichkeitsausprägungen zu einer längeren oder kürzeren Lebenszeit führen. Der berechnete Effekt liegt bei drei Jahren. Für die einzelne Person erscheint dies nicht als lange Dauer. Bei 100 Personen sind es allerdings summiert 300 Jahre.

Persönlichkeitstests in der Psychologie

Psychologische Persönlichkeitstests sind heutzutage fast ausschließlich Big Five Tests. Das Konzept hat sich auf wissenschaftlicher Basis sehr bewährt. Hierfür muss man wissen, dass die Validierung eines Tests über mehrere Länder und Kulturen hinweg sehr aufwendig ist.

Die Wurzeln der Big 5 sind bis in die 1930er-Jahre auf den lexikalischen Ansatz zurückzuführen, welcher von den deutschen Ludwig Klages und später der Schweizerin Franziska Baumgarten entwickelt wurden. In der Psychologie wurde der Big-Five Persönlichkeitstest also basierend auf Arbeiten entwickelt, die davon ausgehen, dass die wichtigsten Persönlichkeitszüge in der Sprache manifestiert sind. Der lexikale Ansatz geht davon aus, dass es wichtig ist, diese Züge zu unterscheiden, Deshalb haben sich entsprechende Begriffe in der Sprache gebildet. Bei klassischen Persönlichkeitstests in der Psychologie ist diese Herkunft deutlicher erkennbar.

Obwohl Forscher also bereits in den 1930er-Jahren den richtigen Weg eingeschlagen haben, wurde das Big Five Konzept in den USA erst in den 80er-Jahren allgemein anerkannt und fand spätestens in den 90er-Jahren seinen Weg in den Rest der Welt.

Allerdings konnte nicht in allen Kulturen die Struktur von Big Five Persönlichkeitstests gefunden werden und in manchen Ländern findet man zwar die gleiche Struktur, allerdings werden andere Persönlichkeitszüge gefunden. In den aller meisten westlichen Ländern, konnte sich allerdings das Big 5 Konzept also psychologischer Persönlichkeitstest durchsetzen, da er wissenschaftlich betrachtet der beste Persönlichkeitstest ist.

Unser Persönlichkeitstest ist kostenlos!

Auch unser Persönlichkeitstest gehört zu den Big Five Persönlichkeitstests. Außerdem ist er kostenlos.

Das IPIP, eine Plattform, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Items zur Messung von differenzialpsychologischen Eigenschaften zu entwickeln, zu validieren und der Allgemeinheit zugänglich zu machen, hat weltweit die Entwicklung von kostenlosen Big Five Persönlichkeitstests ermöglicht.

Zudem ist keinerlei Anmeldung notwendig. Man startet den Test und erhält sofort sein Testergebnis. Unser Persönlichkeitstest, der IPIP-D-120, gehört zu den ausführlichen Big 5 Persönlichkeitstests, der eine Bewertung in insgesamt 30 Persönlichkeitsdimensionen ermöglicht.

Abgesehen davon, dass der Test gratis ist, kann sich jeder die Testfragen herunterladen. Es wird sogar erklärt, wie man die Rohwerte berechnet. Eine direkte Persönlichkeitsbewertung ist daraus allerdings nicht ableitbar. Dafür sind einige 1000 Daten notwendig, die man als Eichstichprobe benötigt. Zu Forschungszwecken reichen allerdings die Rohdaten aus.

Online-Persönlichkeitstest

Die Notwendigkeit einer Eichstichprobe ist auch der Grund, warum unser Test nur Online ablegbar ist. Der Rohwert eines Tests wird mit der Eichstichprobe verglichen und anhand dieser wird der Ausprägungsgrad der Persönlichkeit berechnet. Online ist diese Berechnung natürlich voll automatisiert. Unser kostenloser Online-Persönlichkeitstest kann bequem von überall ausgefüllt werden, natürlich solange man Internet hat. Die Ergebnisse können allerdings ausgedruckt werden.

Unser Persönlichkeitstest kann auch von Schülern abgelegt werden. Allerdings bestehen wir darauf, dass Schüler, die den Persönlichkeitstest machen wollen, mindestens 16 Jahre alt sind. Ein jüngeres Alter wäre datenschutzrechtlich schwierig. Außerdem ist die Persönlichkeit bei Kindern noch nicht stabil. Sie ändert sich also noch, weshalb das Ablegen eines Persönlichkeitstests auch erste frühestens mit 16 Jahren Sinn ergibt. Spätestens ab 18/20 Jahren ändert sich die Persönlichkeit dafür kaum noch.

Persönlichkeitstests und der Beruf

Die Persönlichkeit beeinflusst natürlich auch, für welchen Beruf man sich eignet. Allerdings ist der Einfluss nicht so stark, dass man sagen könnte, ein bestimmtes Persönlichkeitsprofil eignet sich besonders guten für diese Arbeit, ein anderes für jene Arbeit. Allerdings existieren Zusammenhänge, die zumindest Wahrscheinlichkeitsaussagen erlauben. Also zu sagen, dass ein bestimmtes Persönlichkeitstestergebnis die Wahl bestimmter Berufskategorien wahrscheinlicher macht.

Unter Menschen mit hohem Ausbildungsniveau, also solchen mit abgeschlossenen Studium oder einem Meistertitel, haben Menschen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit geringe Werte in der Persönlichkeitsdimension Neurotizismus. Das heißt, solche Menschen sind tendenziell besonders psychisch stabil. Wenn dir ein Big Five Persönlichkeitstest einen geringen Wert in Neurotizismus bescheinigt, ist die Wahrscheinlichkeit also erhöht, dass du einen Beruf einschlagen wirst, bei dem du ein hohes Ausbildungsniveau benötigst.

Insgesamt sagt ein Persönlichkeitstest allerdings eher voraus, wie du deinen Job machen wirst. Ob du dich strikt an die Regeln halten wirst, kreativ dabei bist, besonders gut im Team arbeitest oder eher führen bzw. geführt wirst.

Persönlichkeitstest zur Vorhersage von Job-Erfolg

Ein Big Five Persönlichkeitstest ist allerdings durchaus dafür geeignet, um den Job-Erfolg, also ob du eher Karriere machen wirst oder nicht, vorherzusagen und wird daher oft bei Einstellungstest eingesetzt.

Big 5 Persönlichkeitstests machen das sogar ziemlich gut. Sie sagen Berufserfolg ähnlich gut voraus wie ein Intelligenztest. Damit gehören sie zu den besten Prädiktoren für Karriereerfolgnüberhaupt. Jedoch muss dazu gesagt werde, dass ein einfacher Persönlichkeitstest um einiges einfacher zu manipulieren ist, als ein Intelligenztest. Ob es daher Sinn ergibt, Big Five Persönlichkeitstest bei Einstellungstests anzuwenden, darf insofern hinterfragt werden.

Es kommt immer darauf an, ob ein Bewerber den Persönlichkeitstest ehrlich beantwortet. Da dies bei einigen Messungen in der Psychologie ein Problem ist, beinhalten manche Tests eine Lügenskala. Diese misst, ob man lügt, indem geprüft wird, wie wahrheitsgemäß man bei Fragen ist, die keiner verneinen kann. Ganz typisch hierbei wäre: „Ich Lüge nie, selbst Notlügen äußere ich nicht.“ Jeder Mensch benutzt mindestens Notlügen. Wer wirklich niemals lügt, der hat ein ernst zu nehmendes psychisches Problem. Unter Einsatz einer solchen Lügenskala, wäre ein Persönlichkeitstest bei Bewerbungsgesprächen sicherlich sinnvoll.

Persönlichkeitstests für angehende Führungskräfte

Kann anhand eines Persönlichkeitstests die Eignung zur Führungskraft gemessen werden? Durchaus. Es existiert der Mythos, dass sich vor allem Psychopathen in Führungspositionen wiederfinden, dies ist natürlich maßlos übertrieben. Wie in unserem Blogbeitrag Psychopathie unter „Sind Psychopathen gefährlich?“ nachlesbar ist die Forschung zu Psychopathen in Führungspositionen nicht wirklich seriös.

Was man allerdings weiß, ist, dass Personen in Führungspositionen tatsächlich Psychopathen stärker ähneln als solche, die nicht in Führungspositionen arbeiten. Nur bedeutet dies noch lange nicht, dass Führungspersonen einem Psychopathen insgesamt ähnlich sind. Sie sind ihm nur ähnlicher als nichtführende Personen. Ein Persönlichkeitstest einer Führungskraft wird z.B. mit erhöhter Wahrscheinlichkeit ergeben, dass diese weniger empathisch ist als eine normale Arbeitskraft. Weniger empathisch zu sein bedeutet allerdings nicht, dass man gar keine Empathie empfindet oder aber, dass das weniger an Empathie negativ zu bewerten ist. Eine Führungskraft muss Entscheidungen fällen, die sich potenziell negativ auf andere Menschen auswirken werden z.B. bei Entlassungen. Ohne solcher Entscheidungen würde das Unternehmen auf kurz oder lang allerdings Pleite gehen, was allen Mitarbeitern den Job kosten würde.

Drucke dein Persönlichkeitstestergebnis aus!

Das Ergebnis deines Big Five Persönlichkeitstests kannst du dir auch ausdrucken oder eine PDF-Datei erstellen. Auch das Ausdrucken bzw. die PDF ist natürlich kostenlos. Dafür musst du nach Abschluss des Persönlichkeitstests einfach auf den Button „Druckansicht“ gehen. Du wirst anschließend auf eine zum Drucken optimierte Auswertungsseite deines Persönlichkeitstests weitergeleitet. Hier findest du auch den Knopf „Testergebnis Drucken“, womit sich ein Fenster öffnet, da du den jeweiligen Drucker auswählen kannst. Willst du die Auswertung eines Persönlichkeitstests als PDF haben, dann wählst du im „Drucker-Fenster“ anstatt eines Druckers „Microsoft Print to PDF“.

Auch unsere Testfragen kannst du dir ausdrucken. Allerdings, wie oben beschrieben, kannst du die Fragen nicht einfach benutzen, um die Persönlichkeitsausprägung einer Person zu bestimmen. Dafür benötigt man Software, die die Daten mit der Eichstichprobe vergleicht. Zu Forschungszwecken hingegen, sind die Testfragen auch ohne Eichstichprobe nutzbar.

Persönlichkeitstests und die Liebe

Big 5 Persönlichkeitstests eignen sich durchaus als Liebestests. Die Persönlichkeit ist relevanter bei der Partnersuche als z.B. gemeinsame Hobbys. Allerdings gilt auch bei der Persönlichkeit, dass es auf Gemeinsamkeit und Ähnlichkeit ankommt. Es sind nicht die Gegensätze, die sich anziehen.

Wir haben auf deineTests unseren Paartest. Es handelt sich um einen Big Five Persönlichkeitstest, der sich für Partnerschaften bzw. angehende Beziehungen eignet. Beide Teile eines Paares, übrigens unabhängig davon, ob es sich um gleichgeschlechtliche oder gegengeschlechtliche Paare handelt, legen den Liebes-Persönlichkeitstest ab und erhalten einen Ähnlichkeitsquotienten. Je ähnlicher die Ergebnisse beider Persönlichkeitstests, desto besser steht es um die Liebe.

Das Interessante dabei ist, dass der Grad der Ähnlichkeit konstant ist. Er bestand also in den gleichen Maßen vor der Beziehung, währenddessen und er wird sich auch danach kaum ändern. Die Persönlichkeit ist sehr stabil und verändert sich nur wenig über das Leben hinweg. Die Persönlichkeit ist also ein determinierender Faktor bei der Partnersuche – sie gehört zu den Einflüssen, die vorherbestimmen, mit wem wir zusammenleben werden.

16 Persönlichkeitstypen - der Myers-Briggs Persönlichkeitstest nach Jung

16 Persönlichkeitstypen oder 16 Personalities bezieht sich eigentlich immer auf den Myers-Biggs Typenindikator Persönlichkeitstest nach Jung.

Der Myers-Briggs Persönlichkeitstest, auch mit MBTI (Myers-Briggs Typenindikator) abgekürzt, ist ein weitverbreiteter und beliebter Persönlichkeitstest, der die Persönlichkeit von Menschen innerhalb von 4 bimodalen Kategorien bzw. Dimensionen bewertet. Pro Kategorie erhält man also immer einen von zwei Werte (z.B. Introvertiert vs. Extravertiert). So ergeben sich 16 Kombinationsmöglichkeiten und damit 16 Persönlichkeitstypen.

Der Test baut auf C.G. Jungs Persönlichkeitstheorie auf, weicht allerdings an mehreren Stellen so stark von Jungs Theorie ab, dass man nicht mehr von einer Theoriegeleiteten Entwicklung des Myers-Briggs Persönlichkeitstests ausgehen kann.

Auch der MBTI Test ist Online und kostenlos ablegbar. Aus wissenschaftlicher Sicht ist der MBTI allerdings nicht valide. Das bedeutet, er konnte nicht der wissenschaftlichen Überprüfung standhalten. In welcher Weise kann hier in unserem Studienblog genau nachgelesen werden.

Insgesamt ratet die wissenschaftliche Disziplin der Psychologie von Typologien und Typentests ab, da diese fast nie der wissenschaftlichen Überprüfung standhalten.

DISG (DISC) Persönlichkeitstests

Es existieren mehrere Persönlichkeitstests die auf das DISG Konzept aufbauen, ein bekannter Vertreter ist der Insight MDI Persönlichkeitstest. Regelmäßig werden Probanden bei DISG Persönlichkeitstest je nach Ergebnis Farben zugeordnet, die einen Persönlichkeitstypen repräsentieren. Der Name DSIG bzw. im Englischen DISC bezeichnet 4 Grundkategorien (D= Dominant, I= Initiativ, S= Stetig, G= Gewissenhaft). Unterschiedliche Kombinationen der Grundkategorien ordnen Menschen je nach DSIG Persönlichkeitstest 15 bis 20 Mischformen bzw. Typen zu.

Die Verwendung von Farben je nach Persönlichkeitstyp hat hierbei keine theorierelevante Bedeutung und muss als erfolgreicher Marketingstreich bewertet werden. Den DISG Persönlichkeitstests sind beliebt und auch sie findet man Online und kostenlos im Internet. Insbesondere bei der Personalentwicklung wird der Persönlichkeitstest mit den Farben eingesetzt.

Das, obwohl bereits seit den 1930 Jahren bekannt ist, dass DISG Persönlichkeitstests keiner wissenschaftlichen Prüfung standhalten. Wie der Myers-Briggs Persönlichkeitstest werden DISG Tests mit seinen Farben von der psychologischen Fachdisziplin abgelehnt, aufgrund fehlender Validierung.

Persönlichkeitstests auf Plattformen wie Parship

In den Weiten des Internets findet man etliche Persönlichkeitstests. Die allermeisten davon sind natürlich reine Spaßtests die kein Urteil über eine Persönlichkeit erlauben. So hat auch schon Bravo oder die Brigitte Persönlichkeitstests herausgegeben.

Auch Partnerbörsen wie Parship nutzen Persönlichkeitstests. Da diese allerdings ihre Tests und vor allem deren Validierung nicht offenlegen, ist ein Urteil, über die Nützlichkeit dieser Persönlichkeitstests schwierig. Generell kann man sagen, dass wenn eine Auswertung nach dem Big Five Konzept erfolgt, der Test zumindest das Potenzial besitzt, sinnvoll zu sein.

Beispeilauswertung unseres Persönlichkeitstests

Im Folenden findest du ein Beispiel für ein Ergebnis unseres Persönlichkeitstests. Die Werte sind frei erfunden und sollen nur einen Eindruch vermitteln, wie deine Persönlichkeit eingeschätzt wird in unserem Persoenlichkeitstest

Dein Neurotizismus-Score ist durchschnittlich.

30%

Dein Testergebnis - Du bist...

  1. durchschnittlich neurotizistisch
  2. weder besonders emotional stabil, noch besonders emotional instabil
  3. durchschnittlich stressresistent
  4. im Alter weder besser, noch schlechter gegen psychische und körperliche Erkrankungen (Depression, Angstörungen, Rückenerkrankungen) gerüstet
  5. im Alter weder weniger, noch besser beweglich (Laufen, Treppensteigen)
  6. dein Bildungsniveau ist wahrscheinlich eher durchschnittlich hoch
  7. Aufgaben mit Zeitdruck und Verantwortung können für dich schwierig sein, müssen es aber nicht
  8. durchschnittlich oft und durchschnittlich lang schlecht gelaunt
  9. erlebest durchschnittlich oft negative Emotionen

Neurotizismus Allgemein

Unter "Neurotizismus" versteht man die Tendenz eines Menschen, negative Gefühle zu erleben. Manches Mal handelt es sich nur um eine negative Emotion, oftmals allerdings auch um mehrere, wie Angst, Wut und Traurigkeit.

Menschen, die einen hohen Wert in "Neurotizismus" aufweisen, reagieren emotionaler und stärker auf Ereignisse als die meisten anderen. Gewöhnliche Situationen werden eher als gefährlich oder nicht überwindbar wahrgenommen, was oft zu einer lang anhaltenden negativen Stimmung führt. Diese Problematik kann sich negativ auf das Entscheidungsverhalten, eine klare Denkweise, den Stressumgang und die Gesundheit auswirken. Personen mit geringen Neurotizismuswerten leiden entsprechend seltener an psychischen Krankheiten und auch gegen viele körperliche Erkrankungen wie Ischias/Hexenschuss sind sie besser gerüstet als Personen mit einem hohen Wert in dieser Persönlichkeitsdimension.

Außerdem haben Personen mit niedrigem Neurotizismus besonders oft ein hohes Bildungsniveau. Personen mit niedrigen "Neurotizismus" sind also besonders gut für stressige, verantwortungsvolle Aufgaben geeignet. Sie sind allgemein schwerer zu verärgern und reagieren weniger emotional. Sie bleiben in der Regel ruhig, emotional stabil und bleiben nur kurz schlecht gelaunt.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass solche Personen besonders oft positive Gefühle erleben. Die Persönlichkeitsdimension "Neurotizismus" steht nur mit negativen Empfindungen im Zusammenhang. "Extraversion" steht hingegen mit positiven Emotionen im Zusammenhang. Es ist also durchaus möglich, dass eine Person mit einem niedrigen Neurotizismus-Score selten negative Emotionen erlebt, allerdings, da sie ebenfalls niedrige Werte in "Extraversion" aufweist, auch selten positive Emotionen fühlt.

Facetten - Neurotizismus

Ängstlichkeit - Facette

20%

Ängstliche Personen fürchten oft spezifische Situationen oder sind allgemein leicht verängstigt. Sie fühlen sich oft angespannt, nervös und haben häufig das Gefühl, dass etwas Schlimmes passieren wird. Gewissermaßen ist das "Kampf oder Flucht"-System von Betroffenen übersensibel und wird daher schnell aktiviert. Menschen mit geringen Werten in dieser Facette sind eher ruhig und angstfrei.

Wut - Facette

40%

Menschen mit hohen Werten in dieser Facette reagieren empfindlich, wenn sie das Gefühl haben, dass sie nicht gerecht behandelt werden. Sie sind verbittert, wenn ihnen gegenüber geschummelt wird bzw. sie betrogen worden sind. Außerdem sind solche Personen schnell gereizt, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es wollen. Ob jedoch Wut bzw. Ärger auch als Verhalten gezeigt wird, ist davon abhängig, wie stark die Ausprägung der jeweiligen Person in der Dimension "Verträglichkeit" (siehe unten: Hauptdimension "Verträglichkeit") ist. Bei hoher Ausprägung der Dimension "Verträglichkeit", wird kaum Verärgerung als Verhalten gezeigt. Personen mit geringer Ausprägung in dieser Facette werden nur selten wütend und es ist schwer, diese zu reizen.

Depression - Facette

30%

"Depression" misst die Tendenz, Traurigkeit, Mutlosigkeit und Niedergeschlagenheit zu empfinden. Personen mit einem hohen Wert an dieser Stelle sind eher energielos und haben Schwierigkeiten Neues zu beginnen.

Soziale Befangenheit - Facette

23%

Sozial befangene Personen beschäftigt sehr, was andere über sie denken. Ihre Sorgen um Zurückweisung und Spott lässt sie schüchtern und unbehaglich fühlen, wenn sie unter Leuten sind. Sie sind schnell verlegen und schämen sich oft. Ihre Angst davor, dass sie gepiesackt und gemobbt werden, ist übertrieben und unrealistisch. Aufgrund ihrer sozialen Furcht jedoch zeigen Betroffene „seltsames“ Verhalten, was dazu führen kann, dass wirklich Witze über sie gemacht werden (selbsterfüllende Prophezeiung). Personen mit geringen Werten an dieser Stelle begehen nicht diesen Fehler und glauben nicht von allen beobachtet und beurteilt zu werden. In Gesellschaft fühlen sich diese nicht nervös.

Maßlosigkeit - Facette

34%

Personen mit hohen Werten in dieser Subskala fühlen ein starkes Verlangen sowie einen starken Drang zu unterschiedlichen Dingen und Handlungen. Sie haben Schwierigkeiten, diesem Verlangen sowie Drang zu widerstehen. Sie tendieren dazu, sich auf kurzfristig Belohnungen zu konzentrieren und sich nicht langfristige Ziele zu suchen. Betroffene neigen zur Maßlosigkeit. Personen mit kleinen Werten empfinden eher kein starkes Verlangen und ihnen fällt es entsprechend einfach Dinge in Maßen zu konsumieren.

Verletzlichkeit - Facette

10%

Hohe Werte in dieser Facette weisen darauf hin, dass man unter Druck schnell Panik, Verwirrung und Hilflosigkeit entwickelt. Bei niedrigen Werten hingegen handelt man auch unter Druck selbstsicher und rational.

Dein Extraversion-Score ist erhöht!

74%

Dein Testergebnis - Du bist...

  1. eher extravertiert
  2. eher aktiv, energiegeladen und laut
  3. suchst eher nach Aufregenden Aktivitäten
  4. eher gesellig
  5. eher lieber mit vielen Menschen zusammen als alleine
  6. suchst eher Aufmerksamkeit
  7. eher durchsetzungsstark
  8. dein Bedürfnis nach sozialer Interaktion ist eher hoch
  9. du wirst ehr als selbstbewusst wahrgenommen
  10. du hast in der Tendenz eher positive Emotionen und Erfahrungen

Extraversion Allgemein

Extravertierte Personen zeichnet eine ausgeprägte Interaktion mit der Umwelt aus. Sie genießen es, mit anderen Menschen zusammen zu sein, sind energiegeladen und erleben oft positive Erfahrungen sowie positive Emotionen.

Dies bedeutet allerdings nicht, dass sie nur selten negative Emotionen fühlen. Negative Gefühle stehen mit deinem Wert in "Neurotizismus" im Zusammenhang nicht mit "Extraversion". Es ist also durchaus möglich, genauso oft negative wie positive Emotionen zu erleben.

Extravertierte sind leicht, zu begeistern, sehr aktiv und wenn sich ihnen die Möglichkeit eröffnet, etwas Aufregendes zu erleben, so nehmen sie diese wahrscheinlich auch wahr. In Gruppen unterhalten sie sich gerne, setzen sich oft durch und versuchen, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Erhältst du nur einen kleinen Wert auf dieser Skala, so heißt dies, dass du ein introvertierter Typ bist. Introvertierte sind nicht so begeisterungsfähig, energiegeladen und aktiv wie Extravertierte. Sie neigen dazu, ruhige Zeitgenossen zu sein - zurückhaltend, wohlüberlegt und weniger interaktiv mit seinem sozialen Umfeld.

Ihre geringe soziale Beteiligung sollte nicht als Schüchternheit oder Depression interpretiert werden. Introvertierte benötigen schlicht weniger äußere Stimulation als Extravertierte und bevorzugen es alleine zu sein. Die Unabhängigkeit und Reserviertheit der Introvertierten wird manchmal als Unfreundlichkeit und Arroganz missverstanden.
Ein Introvertierter, den eine hohe Verträglichkeit auszeichnet, wird nicht unbedingt aktiv auf andere zugehen, ist jedoch erfreut, wenn andere auf ihn zugehen.

Facetten - Extraversion

Freundschaftlichkeit - Facette

50%

Freundschaftliche Personen mögen allgemein anderer Menschen und bringen diesen offen positive Gefühle entgegen. Sie finden schnell Freunde und es fällt ihnen leicht nahe/enge Freundschaften zu schließen. Menschen mit geringen Ausprägungen in dieser Facette sind nicht zwangsläufig kaltherzig. Allerdings erreichen sie andere Personen nicht in dem Maße wie ihr Konterpart und werden daher oft als distanziert und reserviert wahrgenommen.

Geselligkeit - Facette

59%

Gesellige Menschen finden die Gesellschaft anderer anregend und lohnenswert. Sie mögen die Aufgeregtheit innerhalb von Menschenmengen. Eher kleine Ausprägungen weisen darauf hin, dass Betroffene sich von Menschenmengen leicht überwältigt fühlen und entsprechend Ansammlungen aktiv vermeiden. Sie genießen Gesellschaft durchaus hin und wieder. Allerdings ist ihr Bedürfnis nach Privatsphäre größer als das nach Menschengruppen um sich herum.

Durchsetzungsvermögen - Facette

87%

Durchsetzungsstarke Personen äußern öfter ihre Meinung, übernehmen tendenziell die Führung in Gruppen und weisen andere an. Durchsetzungsschwache hingegen reden oft eher wenig und lassen andere die Führung übernehmen.

Aktivitätsniveau - Facette

66%

Personen mit hohen Aktivitätsniveaus sind immer auf dem Sprung und stets beschäftigt. Sie sind energiegeladen und energisch. Personen mit niedrigen Aktivitätsniveaus hingegen leben langsamer, gemütlicher und entspannter.

Erlebnissuchend - Facette

72%

Ohne starke Stimulation und Aufregung sind ausgeprägte Erlebnissuchende schnell gelangweilt. Sie brauchen Hektik und Rummel um sich herum. Für einen Kick nehmen sie oft auch Risiken in Kauf. Gegenteilig veranlagte Personen vermeiden hingegen Aufregung, Hektik und Nervenkitzel.

Fröhlichkeit - Facette

82%

An dieser Stelle wird das Erleben positiver Emotionen und Gefühle gemessen - nicht negative. Negative Emotionen werden innerhalb der Dimension Neurotizismus gemessen. Personen mit großen Werten in dieser Facette erleben oft Glück, Enthusiasmus, Optimismus und Freude.

Dein Offenheit für Erfahrungs-Score ist durchschnittlich.

52%

Dein Testergebnis - Du bist...

  1. weder besonders verschlossen noch besonders offen für Neues
  2. durchschnittlich fantasievoll und kreativ
  3. Kunst findest du weder besonders unwichtig noch besonders wichtig
  4. deine Gefühle sind dir nicht unbekannt, allerdings auch nicht besonders gut bewusst
  5. durchschnittlich individuell
  6. nicht uninteressiert, aber auch nicht besonders neugierig
  7. durchschnittlich wissbegierig
  8. deine Fähigkeit zum abstrakten Denken ist durchschnittlich

Offenheit für Erfahrung Allgemein

"Offenheit für Erfahrungen" unterscheidet in fantasievolle, kreative Personen sowie bodenständige, sich an Konventionen haltende Personen.

Menschen mit ausgeprägter "Offenheit für Erfahrung" sind neugieriger, vor allem auf Wissen, schätzen die Kunst, sind sensibler für versteckte Schönheit und sie sind sich oftmals ihrer Gefühle bewusster als konventionellere Personen. Darüber hinaus denken und verhalten sich offene Menschen individueller und nonkonformistischer.

Intellektuelle erreichen hier in der Regel hohe Messwerte, weshalb diese Dimension auch Kultur oder Intellekt genannt wurde. Dennoch ist der Zusammenhang zwischen einem hohen Ergebnis auf dieser Skala und dem Ausbildungsniveau sowie der Intelligenz einer Person nur mäßig.

Ein weiterer Aspekt einer offenen Denkweise ist eine höher ausgebildete Fähigkeit, abstrakt zu denken. Abhängig von der individuellen Intelligenz und anderen Eigenschaften zeigt sich diese Fähigkeit im mathematischen und logischen Denken oder in künstlerischen Fähigkeiten.

Personen, die hier einen niedrigen Wert erreichen, haben oftmals wenige, gewöhnliche Interessen. Sie bevorzugen das Unkomplizierte und Direkte gegenüber dem Komplexen und Mehrdeutigen. Manche betrachten die Kunst und die Wissenschaft mit Argwohn, da diese abwegig und ohne praktischen Nutzen zu sein scheint. Außerdem präferieren sie Vertrautheit gegenüber Neuartigem. Sie sind konservativ und beständig gegenüber Veränderungen.

Offenheit wird von Psychologen, die hier in der Regel selbst hohe Werte erzielen, oftmals als gesünder dargestellt. Nichtsdestotrotz hat auch Verschlossenheit in unterschiedlichen Situationen Vorteile. Personen, die hier geringe Werte erzielen, zeigen eine bessere Leistung in Polizeiarbeit, im Verkauf und im Dienstleistungssektor.

Interessanterweise ist die Ähnlichkeit von Paaren in dieser Persönlichkeitsdimension besonders wichtig in Bezug auf Beziehungsdauer und Beziehungszufriedenheit. Zwar haben auch die anderen Dimensionen Einfluss auf die Beziehungsdauer, "Offenheit für Erfahrung" ist allerdings die einflussreichste Dimension diesbezüglich.

Facetten - Offenheit für Erfahrung

Vorstellungskraft - Facette

50%

Personen mit ausgeprägter Vorstellungskraft nutzen ihre Fantasie, um eine interessantere Welt zu erschaffen. Ihnen ist die reale Welt oft zu gewöhnlich und blass. Eine geringe Vorstellungskraft zeigt sich in einem stärkeren Interesse an Fakten und geringeren Hang zum Fantasieren.

Künstlerisches Interesse - Facette

44%

Starkes künstlerisches Interesse zeigt sich in der Vorliebe für Schönheit in Kunst und Natur. Betroffene Personen verlieren sich leicht in Natur und Kunst. Sie sind oftmals künstlerisch begabt, auch wenn dies nicht zwangsläufig der Fall sein muss. Personen mit geringem künstlerischen Interesse fehlt die Sensibilität für Schönheit in Kunst und Natur und weisen ein nur geringes Interesse dafür auf.

Bewusstheit für Emotionen - Facette

58%

Personen mit hohen Werten in dieser Facette haben einen guten Zugang zu ihren Emotionen und sind sich diesen bewusst. Geringe Werte weisen darauf hin, dass eine Person sich seiner Gefühle eher nicht bewusst ist und diese tendenziell nicht offen zeigt.

Abenteuerlustigkeit - Facette

63%

Abenteuerlustige Personen sind begierig darauf neue Aktivitäten auszuprobieren, in fremde Länder zu reisen und neue Dinge zu erleben. Sie finden Routine und Gewohnheiten langweilig und würden nur wegen der Neuartigkeit einen anderen Heimweg wählen als gewöhnlich. Gegenteilig Veranlagte empfinden Veränderung als unangenehm und fühlen sich entsprechen unwohl damit. Sie bevorzugen Routine.

Intellektualität - Facette

39%

Intellektuelle Menschen spielen gerne mit Ideen. Sie sind offen für neue, unkonventionelle Ideen und diskutieren gerne intellektuelle Probleme. Sie knobeln gerne und mögen Rätsel. Neben künstlerischem Interesse stellt Intellektualität den zentralsten Aspekt von Offenheit für Erfahrung dar. Menschen mit geringen Ausprägungen in dieser Facette bevorzugen die Beschäftigung mit Menschen oder Dingen und nicht mit Ideen. Oft empfinden sie Denkaufgaben als Zeitverschwendung. Intellektualität ist nicht gleichzusetzen mit Intelligenz. Intellektualität ist mehr ein Stil als eine Fähigkeit. Allerdings schneiden intellektuelle Menschen zu geringen Maßen bei Intelligenzmessungen besser ab als Personen mit geringen Intellektualitätswerten.

Liberalität - Facette

51%

Psychologischer Liberalismus bezieht sich auf die Bereitschaft, Autoritäten, Konventionen und Traditionen herauszufordern. In seiner extremsten Ausprägung entwickelt sich diese Bereitschaft zu Hass gegenüber Regeln, Sympathie für Regelbrecher und einer gewisse Liebe für Chaos und Ambiguität. Psychologische Konservative hingegen bevorzugen Sicherheit, Stabilität und Konformität mit Traditionen. Diese psychologischen Begrifflichkeiten sind nicht bedeutungsgleich mit den entsprechenden politischen Ausdrücken, jedoch bestehen Bedeutungsüberschneidungen. Eine psychologisch konservative Person ist mit höherer Wahrscheinlichkeit auch politisch konservativ.

Dein Verträglichkeits-Score ist erhöht!

76%

Dein Testergebnis - Du bist...

  1. eher verträglich
  2. eher kooperativ
  3. wirst als eher freundlich, hilfsbereit und großzügig wahrgenommen
  4. eher kompromissbereit
  5. davon eher überzeugt, dass Menschen gute Absichten haben
  6. bist eher beliebt
  7. hast eher Schwierigkeiten folgenreiche, objektive Entscheidungen zu treffen

Verträglichkeit Allgemein

Verträglichkeit repräsentiert individuelle Unterschiede, bezüglich der Fähigkeit mit anderen Menschen zu kooperieren sowie sich sozial harmonisch zu verhalten. Verträgliche Personen kommen gut mit anderen Personen zurecht. Sie werden als freundlich, hilfsbereit und großzügig wahrgenommen. Sie gelten als kompromissbereit, haben einen optimistischen Blick auf das Leben und glauben, dass Menschen ehrlich, aufrichtig und vertrauenswürdig sind.

Personen, die hier nur einen geringen Wert erhalten, sind eigene Interessen wichtiger als die der anderen. Ihre Skepsis gegenüber den Motiven anderer kann sie misstrauisch, unfreundlich und unkooperativ wirken lassen. Verträglichkeit ist offensichtlich ein Vorteil, um Beliebtheit zu erlangen. Andererseits ist eine hohe Verträglichkeit eher hinderlich, wenn es darauf ankommt, harte und objektive Entscheidungen zu treffen.

Personen mit einer geringen Verträglichkeit können exzellente Wissenschaftler, Kritiker oder Soldaten werden.

Facetten - Verträglichkeit

Vertrauen - Facette

50%

Personen mit höheren Werten auf dieser Skala sind davon überzeugt, dass die meisten Menschen ehrlich sowie fair sind und gute Absichten haben. Gegenteilig Veranlagte hingegen glauben, dass andere egoistisch sowie verschlagen sind und potenziell gefährlich.

Aufrichtigkeit - Facette

50%

Aufrichtige Personen sind ehrlich, offenherzig und natürlich aufrichtig, da sie keinen Grund sehen anderen Menschen etwas vorzuspielen oder sie zu manipulieren. Personen mit niedrigen Werten an dieser Stelle denken, dass ein bestimmter Grad an Täuschung in zwischenmenschlichen Beziehungen notwendig ist. Im Allgemeinen fällt es Menschen leichter, mit aufrichtigen Personen eine Beziehung aufzubauen. Wichtig hierbei ist, dass ein niedriger Wert nicht bedeutet, dass man unanständig oder unmoralisch sei. Sie sind einfach weniger bereit, Privates zu entblößen.

Altruismus - Facette

50%

Altruistische Personen empfinden es allgemein lohnenswert zu helfen. Für entsprechende Personen kommt Helfen einer Selbsterfüllung gleich und nicht einer Selbstaufopferung. Nicht altruistische Personen empfinden Helfen nicht als lohnenswert, sondern eher als Belastung.

Kooperation - Facette

50%

Kooperationsbedürftige vermeiden Konfrontationen. Sie sind bereit, Kompromisse einzugehen, um gut mit anderen auszukommen. Personen mit eher geringen Werten in dieser Facette würden mit größerer Wahrscheinlichkeit andere einschüchtern und nicht kooperieren, um sich selbst durchzusetzen.

Bescheidenheit - Facette

50%

Hohe Werte in Bescheidenheit zeigen an, dass entsprechende Personen eher nicht behaupten würden, "besser" als andere zu sein. In manchen Fällen ist dieses Verhalten auf geringes Selbstvertrauen zurückzuführen. Der gegenteilige Fall ist allerdings auch möglich, da eine Person mit hohen Selbstvertrauen Protzigkeit als ungebührlich empfindet. "Unbescheidene" Personen würden sich durchaus als "besser" im Vergleich zu anderen beschreiben. Sie werden öfter als unsympathisch und arrogant wahrgenommen.

Mitgefühl - Facette

50%

Personen mit hohen Werten in diesem Bereich sind weichherzig und mitfühlend. Schmerz anderer Personen nehmen sie wahr, als wäre es ihr eigener und sie zeigen schnell Mitleid. Ein niedriger Wert weist darauf hin, dass die Person nicht schnell vom Leiden anderer Menschen betroffen ist. Sie loben sich selbst damit, objektive und rationale Urteile zu fällen. Sie beschäftigen sich mehr mit der Wahrheit und Gerechtigkeit als mit Mitleid.

Dein Gewissenhaftigkeits-Score ist durchschnittlich.

36%

Dein Testergebnis - Du bist...

  1. durchschnittlich gewissenhaft
  2. durchschnittlich impulsiv
  3. kannst Impulse weder gut noch schlecht kontrollieren
  4. durchschnittlich strukturiert, planvoll und diszipliniert
  5. gibst nicht sofort auf, aber hältst auch nicht bis zum Ende durch
  6. bist durchschnittlich ordentlich
  7. wahrscheinlich durchschnittlich erfolgreich im Studium oder im Beruf
  8. wahrscheinlich durchschnittlich beweglich und agil im Alter

Gewissenhaftigkeit Allgemein

Gewissenhaftigkeit zeigt an, wie gut wir uns kontrollieren, regulieren sowie unsere Impulse steuern können.
Menschen, die hier einen geringen Wert erreichen, handeln vor allem impulsiv. Mit Impulsivität ist hierbei nicht etwas vorrangig Negatives gemeint. Es gibt viele Situationen, in denen schnelles, impulsives Entscheidungsverhalten von Vorteil ist. Vor allem im Spiel bzw. im Sport ist spontanes und impulsives Verhalten notwendig. Impulsive Personen werden oft als farbenfrohe, lustige und ulkige Zeitgenossen wahrgenommen. Nichtsdestotrotz kann Impulsivität in einigen Situationen zu Problemen führen. Manche Impulse können anderen schaden, was als Resultat zu Vergeltungshandlungen durch den Geschädigten führen kann.

Ein weiteres potenzielles Problem fehlender Impulskontrolle ist, dass es zwar kurzfristig zu einer Bedürfnisbefriedigung kommt, die Langzeitfolgen jedoch negativ sind. Zum Beispiel eine unbedachte Beleidigung, die eine wichtige Beziehung zerstört oder der Missbrauch von bewusstseinserweiternden Substanzen zwecks Bedürfnisbefriedigung, was schließlich zu gesundheitlichen Schäden führt.

Impulsives Verhalten, selbst wenn dieses nicht destruktiv ist, vermindert die Effektivität des Verhaltens einer Person erheblich. So wird das Abwägen unterschiedlicher, potenziell wirkungsvolleren Handlungsalternativen durch Impulsivität verhindert. Außerdem stört sie die Organisation von Projekten, Gruppenarbeiten und allgemein strukturierte Vorgänge. Personen mit einer geringen Gewissenhaftigkeit haben entsprechend nur vereinzelte, kleine, unbeständige Erfolge vorzuweisen.

Gewissenhafte Personen hingegen zeichnen sich durch die Fähigkeit aus, sich langfristige Zielen zu setzten, Schritte hin zur Zielerreichung sorgfältig zu planen und sich an den einmal gefassten Plan auch zu halten, selbst wenn dies mit Anstrengung und Unannehmlichkeit verbunden ist.

Gewissenhafte Personen bedenken erst die Konsequenzen einer Handlung, statt direkt einem Impuls zu folgen und weisen eine gewisse Ordnungsliebe auf. Die Vorteile einer hohen Gewissenhaftigkeit sind das Vermeiden von Problemen und das Erreichen von Erfolgen, aufgrund von Durchhaltevermögen und sorgfältiger Planung. Außerdem werden sie als intelligent und zuverlässig wahrgenommen.

Tatsächlich ist "Gewissenhaftigkeit" ein genauso guter Prädiktor für beruflichen Erfolg wie die Intelligenzmessung. Diese ist der beste Prädiktor zur allgemeinen, berufsunspezifischen Vorhersage von beruflichen Erfolg.

Sehr gewissenhafte Menschen können allerdings auch schnell als spießig und langweilig wahrgenommen werden.

Facetten - Gewissenhaftigkeit

Selbstwirksamkeit - Facette

50%

Das Selbstvertrauen in die eigene Fähigkeit, Aufgaben zu erledigen, wird als Selbstwirksamkeit beschrieben. Personen mit hohen Werten sind davon überzeugt, dass sie die Intelligenz bzw. Rationalität, den Antrieb und die Selbstkontrolle besitzen, die notwendig ist, um erfolgreich zu sein. Personen mit niedrigen Werten glauben nicht an ihre die Wirksamkeit ihrer Handlung und haben teilweise das Gefühl, dass sie nicht die Kontrolle über ihr Leben haben.

Ordnungsbedürfnis - Facette

50%

Ordnungsbedürftige Personen sind gut organisiert und halten sich gerne an Routine und Stundenpläne. Sie fertigen Listen an und machen Pläne. Personen mit kleinen Werten bei dieser Facette sind in der Tendenz unorganisiert und verstreut.

Pflichtbewusstsein - Facette

50%

Pflichtbewusste Personen haben einen ausgeprägten Sinn für Pflichten. Insbesondere moralisch sehen sie sich verpflichtet. Gegenteilig Ausgeprägte empfinden Regeln und Abmachungen oftmals als sehr einschränkend. Sie werden oft als unzuverlässig und teilweise auch als verantwortungslos betrachtet.

Erfolgsstreben - Facette

50%

Erfolgsstrebende Personen setzen sich hohe Ziele und haben einen hohen Anspruch an die eigene Leistung. Sie arbeiten hart, ausdauernd und zielstrebig. Personen mit geringen Werten auf dieser Skala erscheinen oftmals uninteressiert und manchmal sogar faul. Sie haben nicht den Wunsch, erfolgreich zu sein und sind mit ihrer eher geringen Leistung einverstanden und zufrieden.

Selbstdisziplin - Facette

50%

Selbstdisziplin oder auch Willensstärke bezeichnet die Fähigkeit, schwere und unangenehme Aufgaben zu vollenden. Selbstdisziplinierte Personen sind in der Lage ihren Widerwillen zu überwinden und dadurch Aufgaben zu beginnen und unabgelenkt zu bleiben. Personen mit geringer Selbstdisziplin schieben Aufgaben oft auf und selbst wenn sie einmal begonnen haben, lassen sie sich schnell ablenken. Auch wenn sie ein Ziel unbedingt erreichen wollen, geben sie oft noch vor Zielerreichung auf.

Voraussicht - Facette

50%

Voraussichtige Personen denken, bevor sie handeln, verschiedene Möglichkeiten durch und nehmen sich für eine Entscheidung Zeit. Gegenteilige Personen sagen und tun Dinge erst und denken dann, z.B. über Konsequenzen, nach.

Dein Psychopathiescore

0.03

Der Wertebereich liegt zwischen -1 und 1. Das Testergebnis ist kein Prozentwert, sondern eine "Intraclass Q-Correlation". Allgemein geht man davon aus, dass eine große Ähnlichkeit bei Werten zwischen 0,75 und 1 vorliegt. Der Wertebereich 0,5 bis 0,75 weist auf eine mittlere Ähnlichkeit hin und alle Werte darunter auf eine geringe Ähnlichkeit. Negative Werte bedeuten hierbei, dass ihre Persönlichkeit gegensätzlich zur Persönlichkeit eines Psychopathen steht.

In der US-amerikanischen Studie von Miller et al. (2001), die im Blogbeitrag Psychopathietestung zusammengefasst ist, wurde innerhalb einer Stichprobe für gesunde Männer ein Mittelwert von 0,08 berechnet. Ca. 68% der befragten Männer wiesen zudem einen Wert zwischen -0,09 und 0,25 auf. Der Maximalwert der Männer erreichte 0,42.
Für gesunde Frauen konnte ein Mittelwert von -0,21 festgestellt werden. Ca. 68% der weiblichen Studienteilnehmer haben darüber hinaus Werte zwischen -0,39 und -0,03. Das Maximum bei Frauen liegt in der Studie bei 0,37.

Solange du zu den 68% deines Geschlechts gehörst, weist du durchschnittlich starke psychopathische Züge auf. Selbst wenn du das jeweilige Maximum erreichen, ist dies kein Grund zur Sorge. Erst wenn du einen weit höheren Wert erreichst, könnte ein Gang zum Arzt bzw. Psychologe sinnvoll sein. Man geht heute davon aus, dass die absolute Mehrheit der Psychopathen ein ganz normales Leben führen, sicherlich kann jedoch die Hilfe eines Spezialisten sinnvoll sein.

Eigenschaften von Psychopathie

Psychopathie bezeichnet eine Persönlichkeitsstörung. Betroffene sind nicht in der Lage Empathie zu empfinden. So kennen sie zwar grundlegende Emotionen wie Glück und Wut, soziale Gefühle wie Reue, Liebe oder Scham können sie hingegen nicht fühlen. Aufgrund der fehlenden Fähigkeit, Empathie zu erlernen sowie ihrem relativ stabilen Anteil in der Bevölkerung (1%), wird von einer genetischen Ursache für Psychopathie ausgegangen. Für weitere Informationen zum Thema Psychopathie finden sie hier.

Folgende Eigenschaften werden Psychopathen zugeordnet:

  1. antisoziales Verhalten
  2. Empathielosigkeit
  3. pathologisches Lügen
  4. manipulierendes Verhalten
  5. Impulsivität
  6. Unfähigkeit soziale Beziehungen einzugehen
  7. relative Angstfreiheit
  8. Intelligenz
  9. Charisma